Was hilft gegen karies 

Wie viele zähne hat ein kind 

Karies ade! Ein umfassender Ratgeber für gesunde Zähne

Was hilft gegen karies ? : Karies? Da schrillen bei den meisten die Alarmglocken. Und zu Recht! Karies ist die häufigste chronische Erkrankung des Menschen und macht nicht nur Kindern, sondern auch Erwachsenen zu schaffen. Doch was tun gegen die lästigen Löcher im Zahn? In diesem umfassenden Ratgeber erfahren Sie alles Wissenswerte rund um Karies, von Ursachen und Vorbeugung bis hin zu Behandlungsmöglichkeiten und hilfreichen Hausmitteln. So können Sie Ihre Zähne gesund und strahlend schön halten!

Zucker, Bakterien und Säure – Das Karies-Trio

Wie entsteht Karies eigentlich? Schuld daran sind kleine Bakterien, die sich auf der Zahnoberfläche ansiedeln und Zucker in Säure umwandeln. Diese Säure greift den Zahnschmelz an und löst mit der Zeit Mineralstoffe heraus. So entstehen kleine Löcher, die wir als Karies kennen.

Neben Zucker spielen auch andere Faktoren wie Speichelfluss, Zahnhygiene und erbliche Anlagen eine Rolle bei der Kariesentstehung. Je weniger Speichel produziert wird, desto schlechter werden die Zähne gereinigt und umspült. Auch eine mangelhafte Zahnputztechnik oder seltene Zahnarztbesuche können das Kariesrisiko erhöhen.

Früh erkannt, früh gebannt – Karies im Frühstadium stoppen

Die gute Nachricht ist: Karies ist im Frühstadium gut behandelbar und sogar umkehrbar! In diesem Stadium zeigen sich oft noch keine Schmerzen, sondern lediglich weiße oder bräunliche Flecken auf den Zähnen. Hier kann Ihr Zahnarzt Fluoridlack oder spezielle Gele auftragen, die den Zahnschmelz remineralisieren und die Karies stoppen.

Wenn der Bohrer kommt – Kariesbehandlung im fortgeschrittenen Stadium

Hat die Karies den Zahnschmelz bereits durchbrochen und ein Loch gebildet, muss der Zahnarzt leider zum Bohrer greifen. Dabei wird die kariöse Substanz entfernt und der entstandene Defekt mit einer Füllung wieder verschlossen. Je nach Größe und Tiefe der Karies kommen verschiedene Füllmaterialien zum Einsatz.

In schweren Fällen, wenn die Karies bis zur Zahnwurzel vorgedrungen ist, kann eine Wurzelkanalbehandlung notwendig sein. Dabei wird das entzündete Zahnmark entfernt und der Wurzelkanal gereinigt und gefüllt.

Vorsorge ist die beste Medizin – So beugen Sie Karies vor

Natürlich ist es am besten, Karies gar nicht erst entstehen zu lassen. Mit den folgenden Tipps können Sie Ihr Kariesrisiko deutlich senken:

  • Zucker und säurehaltige Lebensmittel reduzieren: Zucker ist der Hauptnahrungsstoff der Kariesbakterien. Also greifen Sie lieber zu Obst, Gemüse und Vollkornprodukten. Auch säurehaltige Getränke wie Limonade und Fruchtsäfte sollten Sie in Maßen genießen.
  • Putzen Sie Ihre Zähne gründlich zweimal täglich: Verwenden Sie eine fluoridhaltige Zahnpasta und putzen Sie Ihre Zähne mindestens zwei Minuten lang mit einer systematischen Technik. Vergessen Sie dabei nicht die Zahnzwischenräume!
  • Nutzen Sie Zahnseide oder Interdentalbürstchen: Mit Zahnseide oder Interdentalbürstchen erreichen Sie auch die Bereiche, die mit der Zahnbürste nicht gut zugänglich sind.
  • Spülen Sie Ihren Mund nach dem Essen mit Wasser: So können Sie Speisereste und Zuckerreste entfernen, bevor sie von den Bakterien verwertet werden.
  • Besuchen Sie regelmäßig Ihren Zahnarzt: Regelmäßige Kontrolluntersuchungen und professionelle Zahnreinigungen sind wichtig, um Karies frühzeitig zu erkennen und zu behandeln.

Hausmittelchen im Kampf gegen Karies – Was hilft wirklich?

Im Internet kursieren zahlreiche Hausmittel gegen Karies. Doch Vorsicht: Nicht alles, was gut klingt, ist auch wirksam. Manche Hausmittel können sogar mehr Schaden als Nutzen anrichten. Hier sind einige beliebte Hausmittel und ihre tatsächliche Wirkung:

  • Ölziehen: Beim Ölziehen wird ein Esslöffel Öl für 15-20 Minuten im Mund hin und her bewegt. Angeblich sollen dadurch Bakterien und Giftstoffe aus dem Mundraum entfernt werden. Es gibt jedoch keine wissenschaftlichen Belege für diese Wirkung.
  • Salzwasser-Spülungen: Salzwasser-Spülungen können zwar die Wundheilung fördern und Entzündungen lindern, sie wirken jedoch nicht direkt gegen Kariesbakterien.
  • Knochenspangen kauen: Das Kauen von Knochenspangen kann den Zahnschmelz abnutzen und sogar Zähne brechen. Daher ist dieses “Hausmittel” absolut nicht empfehlenswert!

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