Welches schmerzmittel bei zahnschmerzen 

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Zahnschmerzen ade: Welches Schmerzmittel hilft wirklich?

Welches schmerzmittel bei zahnschmerzen ? : Ein plötzlicher, bohrender Schmerz im Mund – Zahnschmerzen können jeden aus der Bahn werfen. Doch bevor man in Panik verfällt, gilt es, einen kühlen Kopf zu bewahren und die richtige Hilfe zu holen. In der Zwischenzeit kann ein gut gewähltes Schmerzmittel die akuten Beschwerden lindern und die Wartezeit auf den Zahnarztbesuch erträglicher machen.

Die Qual der Wahl: Welches Schmerzmittel bei Zahnschmerzen?

In der Apotheke steht man vor einer Vielzahl von Schmerzmitteln. Doch nicht jedes ist für Zahnschmerzen gleichermaßen geeignet. Hier ein Überblick über die gängigsten Wirkstoffe und ihre Vor- und Nachteile:

  • Ibuprofen:
    • Das Mittel der Wahl bei Zahnschmerzen! Ibuprofen wirkt nicht nur schmerzstillend, sondern auch entzündungshemmend. Dadurch kann es die Ursache der Schmerzen, wie beispielsweise eine Zahnfleischentzündung, bekämpfen.
    • Ibuprofen ist in Deutschland bis zu einer Dosierung von 400mg pro Tablette rezeptfrei erhältlich.
    • Vorsicht bei Magen-Darm-Problemen, Bluthochdruck und Schwangerschaft!
  • Paracetamol:
    • Auch Paracetamol wirkt schmerzstillend und fiebersenkend, hat aber keine entzündungshemmende Wirkung. Daher eignet es sich eher bei leichten Zahnschmerzen.
    • Paracetamol ist in Deutschland ohne Rezept erhältlich.
    • Vorsicht bei Lebererkrankungen!
  • Acetylsalicylsäure (ASS):
    • Bekannt unter dem Markennamen Aspirin, wirkt ASS schmerzstillend, fiebersenkend und blutverdünnend.
    • Bei Zahnschmerzen kann ASS aufgrund der blutverdünnenden Wirkung nachteilig sein, da es Blutungen verstärken kann.
    • ASS ist in Deutschland ohne Rezept erhältlich.
    • Vorsicht bei Magen-Darm-Problemen, Bluthochdruck und Asthma!
  • Metamizol:
    • Novalgin ist ein starkes Schmerzmittel, das bei sehr starken Zahnschmerzen zum Einsatz kommen kann.
    • Allerdings ist Novalgin in Deutschland verschreibungspflichtig und sollte nur unter ärztlicher Aufsicht angewendet werden.

Wichtig:

  • Überschreiten Sie niemals die empfohlene Tagesdosis eines Schmerzmittels!
  • Lesen Sie vor der Einnahme immer den Beipackzettel und beachten Sie die Warnhinweise!
  • Sind die Zahnschmerzen sehr stark oder halten sie länger als zwei Tage an, suchen Sie unbedingt einen Zahnarzt auf!

Hausmittel gegen Zahnschmerzen:

Neben Schmerzmitteln können auch Hausmittel zur Linderung von Zahnschmerzen beitragen:

  • Kalte Kompresse: Kühlen Sie die schmerzende Stelle von außen mit einer Kühlkompresse. Die Kälte wirkt betäubend und kann den Schmerz lindern.
  • Nelkenöl: Nelkenöl hat eine natürliche schmerzstillende Wirkung. Tupfen Sie ein paar Tropfen auf ein Wattepad und halten Sie es auf den schmerzenden Zahn.
  • Salzwasserlösung: Gurgeln Sie mehrmals täglich mit einer warmen Salzwasserlösung. Das Salz wirkt desinfizierend und kann die Entzündung lindern.

Wichtig: Hausmittel sind kein Ersatz für eine professionelle Behandlung beim Zahnarzt! Sie können lediglich die akuten Beschwerden lindern und die Wartezeit bis zum Zahnarztbesuch erträglicher machen.

Wann sollten Sie unbedingt zum Zahnarzt?

  • Wenn die Zahnschmerzen sehr stark sind oder länger als zwei Tage anhalten.
  • Wenn der Schmerz pulsierend ist oder in den Kopf oder Nacken ausstrahlt.
  • Wenn das Zahnfleisch geschwollen oder gerötet ist.
  • Wenn Sie Fieber haben.
  • Wenn Sie Schwierigkeiten beim Essen oder Sprechen haben.

Zusätzliche Tipps:

  • Vermeiden Sie heiße, kalte, süße oder saure Speisen und Getränke, die den Schmerz verstärken können.
  • Putzen Sie Ihre Zähne weiterhin vorsichtig, aber vermeiden Sie den schmerzenden Bereich.
  • Sorgen Sie für ausreichend Schlaf und Entspannung.

Fazit:

Zahnschmerzen können zwar unangenehm sein, aber mit dem richtigen Schmerzmittel und den richtigen Hausmitteln lässt sich die Zeit bis zum Zahnarztbesuch gut überbrücken. Wichtig ist, auf die Signale Ihres Körpers zu achten und rechtzeitig einen Arzt aufzusuchen, wenn die Schmerzen nicht abklingen oder schlimmer werden.

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